

Die Zukunft gehört nicht einer Aktie. Sondern den richtigen Themen.
Welche Aktie wird in den kommenden Jahren besonders erfolgreich sein?
Diese Frage beschäftigt Anleger immer wieder. Doch vielleicht ist sie gar nicht die entscheidende Frage.
Denn selbst wenn wir davon überzeugt sind, dass beispielsweise der Ausbau der Energieinfrastruktur langfristig interessante Investmentchancen bietet, wissen wir damit noch nicht, welches einzelne Unternehmen am Ende zu den Gewinnern zählen wird. Genau hier setzt der Investmentansatz der Pegasos Capital an: Wir versuchen nicht zwingend, die eine Gewinneraktie von morgen zu finden. Wir investieren lieber gezielt in Themen, Branchen und Sektoren.
Eine gute Idee bedeutet noch nicht automatisch die richtige Aktie
Nehmen wir den Energiesektor als Beispiel. Steigender Strombedarf, die Elektrifizierung zahlreicher Wirtschaftsbereiche, der Ausbau der Stromnetze und der wachsende Energiebedarf von Rechenzentren für den Einsatz von Künstlicher Intelligenz können langfristig interessante Perspektiven schaffen.
Doch welches Unternehmen profitiert davon am stärksten?
Selbst bei einer richtigen Einschätzung des übergeordneten Trends kann die Auswahl eines einzelnen Unternehmens falsch sein. Managemententscheidungen, eine hohe Verschuldung, Wettbewerb, regulatorische Veränderungen oder schlicht eine zu hohe Bewertung können dazu führen, dass sich eine einzelne Aktie deutlich schlechter entwickelt als der Sektor insgesamt.
Wir trennen deshalb zwei Fragen voneinander: Welche wirtschaftlichen Entwicklungen und Sektoren halten wir für interessant? Und wie können wir daran partizipieren, ohne vom Erfolg eines einzigen Unternehmens abhängig zu sein?
Mit Fonds und ETFs Sektoren breiter abbilden
Eine Antwort darauf bieten ETFs und Investmentfonds. Über diese Produkte lässt sich gleichzeitig in eine Vielzahl von Unternehmen innerhalb eines bestimmten Themas investieren.
Sind wir beispielsweise vom langfristigen Investitionsbedarf im Bereich Infrastruktur überzeugt, müssen wir nicht prognostizieren, ob am Ende ein Netzbetreiber, ein Anlagenbauer oder ein anderer Infrastrukturanbieter die beste Entwicklung zeigen wird. Über ein geeignetes Investmentvehikel können unterschiedliche Unternehmen innerhalb des Themenfeldes gemeinsam im Portfolio abgebildet werden.
Der entscheidende Gedanke dahinter lautet: Wir möchten von einer Entwicklung profitieren, ohne dafür zwingend ihren einzelnen Gewinner im Voraus kennen zu müssen.
Dies spiegelt unser Core-Satellite-Ansatz wider. In den Pegasos Vermögensverwaltungsstrategien kombinieren wir ein breit gestreutes Kerninvestment mit gezielt ausgewählten Satelliten. Für die Umsetzung kommen Investmentfonds und ETFs zum Einsatz, die ganze Märkte, Indizes oder Investmentthemen abbilden können.
Diversifikation statt vermeidbarer Einzelrisiken
Die wissenschaftliche Grundlage dieses Gedankens ist keineswegs neu. Bereits Harry Markowitz legte 1952 mit seiner Arbeit „Portfolio Selection“ einen Grundstein der modernen Portfoliotheorie. Zentral ist dabei die Erkenntnis, dass bei einer Anlageentscheidung nicht nur die erwartete Rendite einzelner Wertpapiere betrachtet werden sollte, sondern auch deren Zusammenspiel im Gesamtportfolio. Markowitz argumentierte ausdrücklich für Diversifikation und gegen eine rein auf die höchste erwartete Rendite eines einzelnen Wertpapiers ausgerichtete Betrachtung.
Auch die Kapitalmarktforschung unterstützt diesen Ansatz: Entscheidend ist nicht die Auswahl einzelner Titel, sondern vor allem, wie ein Portfolio insgesamt strukturiert ist.
Das bedeutet allerdings nicht, dass ein Sektorinvestment automatisch risikoarm ist. Ein auf Energie, Infrastruktur, Technologie oder einen anderen Bereich konzentrierter Fonds bleibt von der Entwicklung dieses Themas abhängig. Untersuchungen zu Sektor-ETFs zeigen entsprechend, dass bei solchen Instrumenten beträchtliche sektorspezifische Risiken verbleiben können.
Diversifikation innerhalb eines Sektors ersetzt deshalb nicht die Diversifikation des Gesamtportfolios. Sie hilft vielmehr dabei, das Einzelunternehmensrisiko innerhalb einer gezielt eingegangenen Sektorposition breiter zu verteilen.
Das Gesamtportfolio entscheidet
Genau deshalb betrachten wir bei Pegasos Capital einzelne Investments niemals isoliert. Ein Energie- oder Infrastrukturinvestment ist ein Baustein innerhalb einer übergeordneten Portfoliostruktur.
Im Mittelpunkt steht zunächst die Frage, welche langfristigen Trends aus unserer Sicht interessante Anlagechancen bieten.
Anschließend leiten wir daraus geeignete Investmentthemen ab und prüfen, wie sich diese über Fonds oder ETFs sinnvoll in das Gesamtportfolio integrieren lassen.
Damit verlagert sich der Fokus: weg von der vermeintlich perfekten Einzelaktie und hin zu einer strukturierten Portfolioentscheidung.
Langfristiger Anlageerfolg setzt nicht voraus, jeden Gewinner von morgen bereits heute zu kennen. Entscheidend ist ein Portfolio, das unterschiedliche Chancen nutzt, Risiken bewusst verteilt und einer klaren Strategie folgt.
Mit Strategie zum Erfolg
Disclaimer: Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar.
Texte und Grafiken werden teilweise mit Hilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet.
